Die dritte Regel von H.e.l.f.a. legt großen Wert auf die Rolle der Moderatoren und ihre Bedeutung im Entscheidungsprozess sowie im Kontakt zwischen den Gruppen. Hier sind die hervorgehobenen Aspekte:
Moderatoren als Kontaktpersonen: Die Moderatoren werden als zentrale Ansprechpartner und Kontaktpersonen für die eigene Gruppe sowie für externe Gruppen angesehen. Dies betont ihre wichtige Rolle bei der Kommunikation und dem Informationsaustausch.
Informationsfluss und Transparenz: Moderatoren spielen eine Schlüsselrolle im Informationsfluss. Sie sind dafür verantwortlich sicherzustellen, dass relevante Informationen zwischen den Gruppen effektiv übermittelt werden. Dies fördert Transparenz und Zusammenarbeit.
Wahl der Moderatoren: Das Moderatorenteam wird demokratisch gewählt, in der Regel einmal im Jahr. Dies unterstreicht den demokratischen Charakter von H.e.l.f.a. und gibt den Mitgliedern die Möglichkeit, Personen ihres Vertrauens in die Position zu wählen.
Beginn der Amtszeit: Es wird empfohlen, dass die Moderatoren ihre Amtszeit am 31. Dezember beginnen, um einen klaren Startpunkt im neuen Jahr zu haben. Diese Empfehlung bietet eine organisierte Struktur, ist jedoch nicht zwingend vorgeschrieben.
Kommunikationsschnittstelle: Moderatoren dienen als Schnittstelle für Anfragen, Informationen und Belange, sowohl innerhalb der Gruppe als auch von außen. Ihre Kommunikationsfähigkeiten und Verantwortlichkeit sind entscheidend für den reibungslosen Informationsfluss.
Wahrung der Gruppeninteressen: Moderatoren sind darauf bedacht, die Interessen und Bedürfnisse ihrer eigenen Gruppe zu vertreten. Dies bedeutet, dass sie nicht nur als Vermittler fungieren, sondern auch als Botschafter ihrer Gruppe agieren.
Die Moderatoren übernehmen somit eine aktive und verantwortungsbewusste Rolle, um den Zusammenhalt innerhalb der Gruppen zu fördern und den Austausch zwischen den Gruppen zu erleichtern.
In H.e.l.f.a. spielen Moderatoren eine bedeutende und verantwortungsvolle Rolle, insbesondere in Bezug auf den Informationsfluss, die Kommunikation zwischen den Gruppen und die Wahrung der Interessen der eigenen Gruppe. Ihre Funktion als Ansprechpartner und Kontaktpersonen ist entscheidend für einen koordinierten und effektiven Austausch.
Es wäre jedoch nicht korrekt zu sagen, dass Moderatoren die “wichtigsten” Personen sind, da H.e.l.f.a. auf Prinzipien der Gleichberechtigung und Zusammenarbeit basiert. Jedes Gruppenmitglied hat einen Beitrag zu leisten, und die Bedeutung der Mitglieder liegt darin, dass sie gemeinsam an der Schaffung einer unterstützenden und kooperativen Gemeinschaft arbeiten.
Moderatoren sind eher als Koordinatoren und Vermittler zu sehen, die dazu beitragen, die Gruppenstruktur aufrechtzuerhalten und den Informationsaustausch zu erleichtern. In einem demokratischen Kontext haben alle Mitglieder eine Stimme, und Entscheidungen werden idealerweise gemeinsam getroffen. Daher sind alle Mitglieder, einschließlich der Moderatoren, Teil des kollektiven Bemühens, eine humane und unterstützende Gesellschaft aufzubauen.
Entscheidungen in der Gruppe: Die Regel legt nahe, dass Entscheidungen innerhalb der Gruppe getroffen werden sollten. Dies bedeutet, dass Mitglieder aktiv am Entscheidungsprozess teilnehmen und dazu beitragen können, die Richtung und Aktionen der Gruppe zu bestimmen.
Gleichberechtigung: Alle Mitglieder, einschließlich der Moderatoren, werden als gleichberechtigte Teilnehmer am Entscheidungsprozess betrachtet. Dies unterstreicht den demokratischen Ansatz und fördert die Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Respekt vor Fähigkeiten und Kompetenzen: Bei Entscheidungen sollen die Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitglieder berücksichtigt werden. Es wird betont, dass nicht jeder bei allen Entscheidungen mitentscheiden muss, insbesondere wenn es um Fachkompetenzen geht.
Beteiligung an Entscheidungen: Die Regel betont, dass Mitglieder nicht nur das Recht, sondern auch die Verantwortung haben, sich an Entscheidungen zu beteiligen. Dies stärkt das Engagement der Mitglieder und fördert eine aktive Mitgestaltung.
Kommunikation und Informationsfluss: Eine offene und transparente Kommunikation wird gefördert, um sicherzustellen, dass alle Mitglieder gut informiert sind. Dies ist wichtig für die Entscheidungsfindung und schafft ein gemeinsames Verständnis innerhalb der Gruppe.
Die dritte Regel von H.e.l.f.a. ist entscheidend für die Organisation und Vernetzung der Gruppen. Sie legt den Prozess fest, wie das Moderatorenteam gewählt wird, um den Informationsfluss zu erleichtern und die Kommunikation zwischen den verschiedenen Gruppen sicherzustellen.
Das Moderatorenteam spielt eine zentrale Rolle bei der Verbindung der Gruppen und dem Aufrechterhalten eines effektiven Informationsaustauschs. Gemäß Regel 3 werden die Moderatoren einmal im Jahr gewählt, idealerweise am 31. Dezember, um im neuen Jahr aktiv zu werden. Die Wahl des Moderatorenteams erfolgt durch die Mitglieder der Gruppe, die gemeinsam entscheiden, wer diese wichtige Rolle übernehmen soll.
Die Moderatoren sind die Kontaktpersonen für die eigene Gruppe und fungieren auch als Schnittstelle zu Gruppen außerhalb. Ihre Aufgaben umfassen:
Informationsaustausch: Moderatoren sind die ersten Ansprechpartner für Informationen über andere Gruppen. Sie ermöglichen den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ressourcen zwischen den verschiedenen Gruppen.
Öffentliche Präsenz: Moderatoren sind öffentlich erreichbar, sei es per E-Mail, Telefon oder anderen Kontaktmöglichkeiten. Ihre Präsenz erleichtert es Menschen außerhalb der Gruppe, mit ihnen in Verbindung zu treten.
Erstkontakt für neue Mitglieder: Moderatoren sind die ersten Ansprechpartner für potenzielle neue Mitglieder. Sie können Einladungen für persönliche Gespräche oder Gruppenversammlungen aussprechen, um interessierten Personen die Möglichkeit zu geben, die Gruppe kennenzulernen.
Überwachung der Gruppenpräsenz: Moderatoren achten darauf, dass die Gruppe eine angemessene Präsenz aufrechterhält. Dies schließt die Einhaltung von Regeln und die Förderung eines respektvollen Miteinanders ein.
Gewählte Begleiter: Moderatoren sind gewählte Begleiter, die die Gruppe unterstützen, den Zusammenhalt pflegen und eine Kultur des gleichwertigen Miteinanders fördern.
Die Regel 3 zielt darauf ab, ein effizientes Netzwerk zwischen den Gruppen aufzubauen. Indem die Moderatoren als Bindeglieder fungieren, wird sichergestellt, dass Informationen reibungslos zwischen den Gruppen fließen. Die öffentliche Bekanntmachung der Moderatoren und ihre Präsenz in verschiedenen Gruppen ermöglichen es, ein umfassendes Informationsnetzwerk aufzubauen.
Es ist wichtig zu betonen, dass Moderatoren nicht mehr oder weniger Rechte haben als andere Gruppenmitglieder. Ihre Präsenz und Bekanntheit dienen dem Informationsaustausch und der Vernetzung, schützen jedoch gleichzeitig die Privatsphäre der Gruppenmitglieder.
Zusammengefasst schafft Regel 3 die Grundlage für eine gut organisierte und vernetzte Gemeinschaft, in der der Informationsfluss durch die Moderatoren gewährleistet wird. Dies fördert die Zusammenarbeit und den Austausch von Ressourcen zwischen den Gruppen.
Die dritte Regel von H.e.l.f.a. soll nicht bedeuten, dass die Moderatoren übermäßige Befugnisse oder Privilegien innerhalb der Gruppen haben. Es ist wichtig zu betonen, dass die Moderatoren keine übergeordnete Autorität über die Mitglieder ausüben und nicht dazu dienen, Entscheidungen für die Gruppen zu treffen. Hier sind einige Aspekte, die die Regel nicht bedeutet:
Übergeordnete Autorität: Die Regel bedeutet nicht, dass die Moderatoren über den Gruppenmitgliedern stehen oder ihnen Anweisungen geben können. Sie sind keine autoritären Figuren, sondern dienen als gewählte Kontaktpersonen und Begleiter.
Entscheidungsbefugnis: Die Moderatoren haben nicht das Recht, Entscheidungen im Namen der Gruppe zu treffen. Die Autonomie jeder Gruppe bleibt erhalten, und Entscheidungen werden weiterhin demokratisch innerhalb der Gruppe getroffen.
Einschränkung der Privatsphäre: Die Regel bedeutet nicht, dass Moderatoren uneingeschränkten Zugang zu den privaten Angelegenheiten der Gruppenmitglieder haben. Sie respektieren die Privatsphäre und fungieren hauptsächlich als Vermittler für den Informationsaustausch.
Einmischung in Gruppenangelegenheiten: Die Regel bedeutet nicht, dass Moderatoren sich in die internen Angelegenheiten einer Gruppe einmischen können, es sei denn, sie werden dazu eingeladen. Die Autonomie und Selbstverwaltung jeder Gruppe werden gewahrt.
Bevorzugte Behandlung: Moderatoren haben nicht das Privileg, bevorzugt behandelt zu werden. Obwohl ihre Präsenz öffentlich ist, genießen sie keine Sonderrechte oder Vorzüge gegenüber anderen Gruppenmitgliedern.
Die Regel betont die Gleichberechtigung und Zusammenarbeit zwischen den Gruppenmitgliedern und den Moderatoren. Moderatoren sind dazu da, den Informationsfluss zu erleichtern und als Ansprechpartner für externe Anfragen zu fungieren, ohne dabei die individuelle Autonomie oder die Rechte der Gruppen zu beeinträchtigen.
Projektanfang (06.09.2020)
Projektende